Technische Lösungen für COBOL

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Redvers COBOL XML Interface - Fallstudie

Standard Life (Großbritannien)

Das britische Versicherungsunternehmen Standard Life meldete im Februar 2005 Einsparungen von 2 Millionen britischen Pfund (3 Mio Euro) in den vergangenen drei Jahren, indem hausinterne Programme wiederverwendet werden konnten. Diese Ersparnisse wurden durch die Einrichtung einer vom Unternehmen so genannten „Hub-zentrierten Architektur” ermöglicht, bekannt als „Service-orientierte Architektur” (SOA). Sie ermöglicht eine Einbindung von Applikationen in bewährte Anwendungen der vorhandenen IMS und DB2 Großrechnerdatenbanken unter Verwendung von XML.

Standard Life verwendet derzeit etwa 250 dieser Anwendungen beispielsweise zur Bearbeitung von Schadensmeldungen oder Neuanlage von EC-Karten, und hat dabei ein Aufkommen von 1,6 Millionen Transaktionen pro Tag, was 40 Prozent der Gesamtbelastung des Systems entspricht. Die Mehrzahl der Anwendungen wurde als Javakomponenten realisiert und die übrigen als IMS Business Services auf dem Großrechner. Diese IMS Business Services sind abhängig vom „Redvers COBOL XML Interface”, das die Daten zwischen den COBOL- und XML-Formaten konvertiert.

Steve Davey, Senior Designer bei Standard Life, führt dazu aus: „Diese benötigen noch ein XML-Interface (das heißt, daß die Frontend-Anwendung nicht wissen muß, wo oder wie genau die Backend-Anwendung realisiert wurde - sie sendet lediglich eine XML-Nachricht)”. Davey fügt an: „Unsere Entwicklerteams arbeiten an weiteren, ähnlichen Anwendungen, die im Laufe dieses Jahres online gehen werden.”

Die Zahl „Einsparungen von 2 Millionen £” wurde aus der tatsächlichen Wiederverwendung aller Anwendungen berechnet, unter Berücksichtigung des Rahmens aller Programme bei Standard Life. Um hier angerechnet zu werden, muß eine Anwendung von mindestens zwei rufenden Programmen verwendet werden, also zusätzlich zum Programm, für das sie ursprünglich gedacht war, von einem weiteren „wiederverwendet” werden, was zu einer Einsparung in Entwicklungszeit und -kosten beim zweiten Programm führt. Diese „einzelnen Fälle von Wiederverwendung” werden dann addiert, was zur Zahl 2 Millionen £ führt.

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