Technische Lösungen für COBOL

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Häufige Fragen (FAQ) zum Redvers Cloaking Device

Funktioniert diese Software auch mit anderen Programmiersprachen außer COBOL?

Da COBOL eine derart selbsterklärende Programmiersprache ist, ist bei ihr die Gefahr des Diebstahls geistigen Eigentums besonders groß. Daher haben wir diese Sprache als erste ausgewählt, um ein Verschlüsselungsprogramm zu entwickeln. Derzeit wird überprüft, ob wir eine ähnliche Lösung für JAVA entwickeln.

Sollten wir Anfragen zur Verschlüsselung anderer Programmiersprachen erhalten, nehmen wir diese gerne zur Überprüfung auf.

Kann lediglich ein Teil des Programms verschlüsselt werden?

Ja. Sie können den „Erhaltungmodus” beliebig oft an- und abschalten, indem Sie einfach den entsprechenden Erhaltungsbefehl als Kommentar in ihren Eingabequelltext einfügen. Der „Erhaltungsmodus” erhält die Kommentare, den Einzug und die Punkte im Quelltext. Die Variablen-, Section- und Paragraphennamen werden jedoch nicht erhalten, da dieses zu Kompilierungsfehlern führen würde.

Beeinflusst die Verschlüsselung eines Programms die Zeit, die für die Kompilierung und Ausführung benötigt wird, oder auch die CPU-Zeit?

Die Verschlüsselung von Literalen in der PROCEDURE DIVISION bedingt eine kleine Verzögerung zu Beginn der Verarbeitung, wenn die im Hauptspeicher vorhandenen Werte unverschlüsselt sind. Nach unserer Erfahrung beträgt diese Verzögerung weniger als 0,1 % bei Batchprogrammen und weniger als 2 % bei Online-Transaktionen. Wenn die Ausführungsgeschwindigkeit in einer Außenstelle eine hohe Priorität besitzt, kann die Verschlüsselung der Literale durch Verwendung eines vom Nutzer kontrollierten Flags abgeschaltet werden.

Wenn die Verschlüsselung von Literalen abgeschaltet wurde, hat die Verschlüsselung eines Programms überhaupt keinen Einfluß auf die Zeit, die für die Kompilierung und Ausführung benötigt wird, oder auf die CPU-Zeit.

Wie geht das Cloaking Device mit Code um, der zum Kompilierungszeitpunkt hinzugefügt wird (COPY/INCLUDE)?

Damit ein Programm nicht neu verschlüsselt werden muß, wenn ein INCLUDE oder ein Element der Copy-Bibliothek verändert wird, sind COPY/INCLUDE vom Verschlüsselungsprozeß ausgenommen. Das bedeutet, daß die im COPY/INCLUDE-Code definierten Variablen-, Section- und Paragraphennamen ihre ursprüngliche Bezeichnung beibehalten.

Wenn Code in der PROCEDURE DIVISION Bezug nimmt auf Variablen-, Section- und Paragraphennamen, die im Hauptquelltext definiert wurden, kann das zu Kompilierungsfehlern führen. Dieses Problem wird gelöst, indem die Bezeichnungen im Hauptquelltext zu einer vom Anwender definierten Liste ausgeschlossener Namen hinzugefügt werden. Einzelheiten dazu entnehmen Sie bitte dem Handbuch zum „Redvers Cloaking Device”.

Wie kann ich mir sicher sein, daß durch den Verschlüsselungsprozeß die Logik des Programms nicht verändert wird?

Aufgrund der Kodierung des Verschlüsselungsalgorithmus kann nahezu vollständig ausgeschlossen werden, daß sich die logische Bedeutung des Codes verändert. Sollte es doch einen Fehler im Verschlüsselungsprozess geben, würden Sie das an einem anschließenden Kompilierungsfehler erkennen können.

Ist das Cloaking Device kompatibel mit beiden Zeichensätzen ASCII und EBCDIC?

Ja, alle unsere Softwareprodukte laufen ohne Codeveränderungen auf ASCII und EBCDIC Plattformen.

Kann das Cloaking Device in Anwendungsumgebungen verwendet werden, die „Little-Endian” Binärspeicher nutzen?

Ja, alle unsere Softwareprodukte sind kompatibel zu „Big-Endian” und „Little-Endian”-Plattformen. Es ist keine Anpassung des Codes notwendig.

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