Technische Lösungen für COBOL

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Redvers Cloaking Device

Das „Redvers Cloaking Device” verschlüsselt die Befehle in Ihrem COBOL-Quellcode, um Ihre Software vollständig vor einem Diebstahl geistigen Eigentums zu schützen. Verständlicher Text, Feld-, Section- und Paragraphennamen werden vollständig entfernt, ohne die Programmlogik zu verändern.


Merkmale:

In Zeiten des weltweiten Outsourcens und der Schwarzmärkte von Industriegeheimnissen muß Ihr wertvoller und vertraulicher COBOL-Quellcode unbedingt geschützt werden, bevor Sie ihn externen Dienstleistern zur Einsicht überlassen. Das „Redvers Cloaking Device” bietet Ihnen diesen Schutz und belässt gleichzeitig das COBOL als Quellcode, damit dieser zusammen mit dem übrigen Code Ihres Systems kompiliert und getestet werden kann.

Wenn Sie kommerzielle COBOL-Software entwickeln, oder wenn Sie diese nutzen, schützt das „Redvers Cloaking Device” Ihre Ideen und ermöglicht Ihnen, Software als Quellcode zu vertreiben und sie damit auf jeder COBOL-Plattform einsetzbar zu machen.

Überblick

Das Cloaking Device (RCCLOAK) ist ein selbständiges COBOL-Batchprogramm, das keine Copy-Elemente, Include-Befehle oder Objekte benötigt. Der RCCLOAK-Quellcode wurde selbst verschlüsselt, um Autoren und Kunden vor Codeveränderungen durch unberechtigte Personen zu schützen.

Um ein Programm zu verschlüsseln, muß RCCLOAK nur den Original-Quellcode als Datei einlesen, um eine Ausgabedatei mit dem verschlüsselten COBOL-Quellcode zu erstellen. Der verschlüsselte Quellcode kann dann anstelle des ursprünglichen Quellprogramms kompiliert, gelinkt und ausgeführt werden.

Cloaking Flussdiagramm

Technische Informationen

Das Produkt besteht aus einem Standard Batch-COBOL-Programm (RCCLOAK), das wie jedes andere Batchprogramm kompiliert wird. Es besitzt eine Eingabedatei (RCCOBIN), die dem zu verschlüsselnden Quellprogramm zuzuordnen ist, und eine Ausgabedatei (RCCOBOUT), in die das verschlüsselte Quellprogramm geschrieben wird. Sowohl Eingabe- als auch Ausgabedatei sind sequentiell mit einer festen Satzlänge von 80 Bytes.

Der zu verschlüsselnde Quellcode kann jegliche Art von COBOL-Programm aus jeder Hardwareumgebung sein. Es muß lediglich die Voraussetzung erfüllen, daß es eine Satzlänge von 80 Bytes und eine DATA DIVISION besitzt.

Hier sehen Sie ein Beispiel eines verschlüsselten Quellcodes:

Beispiel eines verschlüsselten Quelltextes

Wenn ein Programm verschlüsselt wurde, kann der Quellcode nicht mehr entschlüsselt werden, um sinnvollen Text und Variablennamen wiederherzustellen.

Der verschlüsselte Quellcode bleibt mit allen COBOL-Standards kompatibel. Er kann wie üblich kompiliert, gelinkt und ausgeführt werden. Verschlüsselte Programme sind derzeit auf folgenden Plattformen im Einsatz: IBM Mainframe, iSeries/AS400, UNIX, HP, Linux, Fujitsu Siemens BS2000 und Micro Focus.

Bitte beachten Sie, daß der Verschlüsselungsalgorithmus nicht in der Lage ist, Syntax oder Gültigkeit des Quellcodes zu überprüfen. Wenn daher vor der Verschlüsselung Kompilierungsfehler auftraten, werden dieselben Fehler auch danach noch vorhanden sein.

Einzelne Zeilen des Eingabequellcodes können vom Verschlüsselungsprozess ausgenommen werden, falls dieses gewünscht ist. Das kann sinnvoll sein, wenn die Weiterentwicklung des Quellcodes outgesourced oder der Quellcode verkauft werden soll, und gewisse Informationen an den Dienstleister bzw. Kunden weitergegeben werden sollen.

In Version 2.3 des Programms wurde die Möglichkeit hinzugefügt, Literale in der Procedure Division zu verschlüsseln. Wenn diese Literale innerhalb des verschlüsselten Quellcodes ohne Verschlüsselung belassen werden, können sie wichtige Hinweise bezüglich der Funktionsweise des Programms liefern, die zur Entschlüsselung des Quellcodes beitragen könnten.

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